Geschichte der Contax-Kameras

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Diese kleine Geschichte der Kameras unter dem Namen Contax soll nicht Firmengeschichte von Zeiss oder Yashica/Kyocera wiedergeben sondern nur helfen, die Kameras zeitlich einzurodnen.

Historischer Abriß

Inhalt

1932 - 1945
Die ersten Kameras unter dem Namen Contax.
1945 - 1974
Wiederaufbau und erneutes Ende der Produktion.
ab 1974
Zusammenarbeit mit Yashica und Wiederaufnahme der Produktion in Japan.

1932 - 1945

Die erste Kamera mit dem Namen Contax wurde 1932 produziert. Die Kamera hieß analog zur ersten Leica einfach nur "Contax". Mit dieser Kamera begann eine Geschichte, die mit dem Nationalsozialismus und dem folgenden Zweiten Weltkrieg fast schon wieder ihr Ende fand. In der ersten Periode wurden nur drei Kameras produziert, wenn es auch bei jeder von ihnen im Laufe der Zeit einige Änderungen gab.

1932
1932 wurde von Zeiss die erste Kleinbild-Meßsucherkamera unter dem Namen Contax vorgestellt. Sie besaß eine kürzeste Belichtungszeit von 1/1000 s und wurde mit leichten Veränderungen bis 1936 produziert. Die Kamera wird heute auch oft als Contax (I) bezeichnet, weil ihr weitere Modelle folgten.
1936
Der ersten Contax folgte 1936 die "Contax II" sie hatte schon einen echten Meßsucher und einen Selbstauslöser. Die kürzeste Belichtungszeit war 1/1250 s. Die im gleichen Jahr neu eingeführte Contax III hatte bereits einen in den Kamera integrierten Belichtungsmesser.
1940-1945
Ab ca. 1940 werden keine Kameras mehr für den normalen Markt produziert. Mit dem Ende des 2. Weltkrieges und der vorhergehenden Zerstörung vieler Produktionsstätten endete die Produktion von Kameras unter dem Namen Contax vorerst endgültig.

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1945 - 1974

Nach 1945 wurden nach und nach zerstörte Produktionsstätten wieder in Betrieb genommen. Vermutlich aus noch vorhanden Teilen wurde im Osten in Dresden 1949 die erste neue Contax-Kamera hergestellt. Ab hier trennen sich dann die Wege von Zeiss im Osten und im Westen. Im Osten werden Kameras fortan mit dem Vorsatz "Penta" im Namen produziert.

1949
1949 wurde bei Zeiss Ikon Dresden (Zeiss Jena) die erste einäugige Spiegelreflexkamera der Welt mit fest eingebautem Pentaprismensucher hergestellt. Ihr folgen 1953, 1955 und 1957 noch die Contax D, die Contax E und die Contax F. Nach Klärung der namensrechtlichen Frage werden von Zeiss Jena keine Kameras mehr unter dem Namen Contax hergestellt sondern ein andere Name gewählt.
1950
Im Westen Deutschlands wird mit der Contax IIa eine leicht verbesserte Version der Contax II hergestellt. Diese Sucherkamera wird bis 1961 produziert.
1951
Der Contax IIa folgt im darauffolgenden Jahr der Nachfolger der Contax III, die Contax IIIa. Auch diese Kamera wird bis 1961 produziert.
1953
Mit der Contaflex wird 1953 im Westen von Zeiss die erste Spiegelreflexkamera vorgestellt. Die Kamera hat bereits einen eingebauten Belichtungsmesser hinter dme Objekiv.
1958
Mit der Contarex brachte Zeiss 1958 die erste Kamera der Welt mit Zeitautomatik und Schlitzverschluß heraus. Die Kamera hatte eine im Kopf unergebrachte Selen-Meßzelle und wurde deshalb auch scherzhaft "Zyklop" bezeichnet.
1960
Mit der Contarex Spezial kommt 1960 eine neue Spiegelreflex von Zeiss auf den Markt, die allerdings keinen Belichtungsmesser mehr enthält.
1962
Die Produktion von Contax-Sucherkamera wird endgültig eingestellt.
1966
Auch die 1966 gebaute Contarex Professionell hat keinen eingebauten Belichtngsmesser.
1967
Mit der Contarex Super bringt Zeiss wieder eine Spiegelreflexkamera mit eingebautem Belichtungsmesser auf den Markt. Die Kamera hat eine Zeitautomatik, der Belichtugnsmesser befindet sich hinter dem Objektiv.

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ab 1974

Nachdem die Kameraproduktion bereits eingestellt war, beginnt 1974 mit der Zusmmenarbeit mit Yashica eine neue Aera in der Geschichte der Contax-Kameras mit Zeiss-Objektiven. Der Name Contax bleibt weiterhin im Besitz der Firma Zeiss, unter deren Namen auch die Objektive für Contax-Kameras produziert werden. Yashica übernimmt die Kameraproduktion komplett.

1974
Erstes Ergebnis der Zusammenarbeit mit Yashica ist die 1974 auf der Photokina vorgestellte RTS im Porsche-Design. RTS steht für "Real Time System". Die Kamera ist komplett elektronisch gesteuert und besitzt einen manuellen Modus und eine Zeitautomatik. Kürzeste Belichtungszeit ist 1/2000 s und mit einem als Zubehör erhältlichen Motor können bis zu 5 Bilder/s gemacht werden. Die Kamera ist die erste mit einer Belichtungskorrektur.
1979
Contax 139 Q
1980
Contax 137 MD.
1982
Contax RTS II
1983
Yashica wird von Kyocera übernommen. Contax 137 MA.
1984
Nach mehr als 20 Jahren wird mit der kleinen Contax T wieder die erste Contax-Sucherkamera hergestellt. Die Kompaktkamera ist eine extrem kleine Meßsucher-Kamera und besitzt ein fest eingebautes Objektiv.
1985
Contax 159 MM
1987
Die Contax 167 MT besitzt als erste Kamera eine Belichtungsreihenautomatik (Belichtungs-ABC).
1990
Contax RTS III, Contax T2
1992
In Erinnerung an 60 Jahre Contax wird die Contax S2 Spiegelrefelxkamera auf den Markt gebracht. Sie besitzt einen mechanischen Verschluß mit einer kürzesten Belichtungszeit von 1/4000 s und eine kürzeste Blitzbelichtungszeit von 1/250 s. Die Contax ST wird Nachfolger der 167 MT. Sie hat eine keramische Filmandruckplatte und eine X-Synchrinisation von 1/200 s.
1993
Die Contax RX baut auf der Contax 167 MT und der Contax ST auf. Neu sind die Anzeige des Fokus und der Schärfentiefe im Sucher. Die Contax TVS ergänzt die Kompaktkameras um eine mit fest eingebautem Vario-Objektiv.
1994
Die Contax S2b als Nachfolger der S2 hat statt der Spottmessung eine mittenbetonte Integralmessung. Mit der auf der Photokina vorgestellten Contax G1 wird die 1961 eingestellte Produktion normaler Sucherkameras wieder aufgenommen. Die G1 ist die erste AF-Meßsucherkamera mit auswechelbaren Objektiven.
1996
Contax AX und Contax G2
1997
Die Contax TVS II löst die Contax TVS ab. Mit der Contax Tix wird eine APS-Kamera mit ins Sortiment aufgenommen.
1998
Contax Aria
1999
Mit der Contax 645 AF wird die erste Mittelformat-Kamera produziert. Das 220er Magazin Mit Vakuum-Ansaugung sorgt für absolute Planlage des Films. Der Contax TVS II folgt die verbesserte Contax TVS III.
2000
Auf der Photokina kündigt Kyocera die Contax N1 und die Contax N Digital an. Mit neuem Bajonett (N-Bajonett) erscheint die N1 noch im gleichen Jahr. Eine Neuheit ist der Feinfokus-ABC der es erlaubt Serien aus bis zu drei Bildern mit einem leicht verschobenen Fokus zu erstellen. Über einen Adapter können an die neuen Systemkameras auch die Mittelformat-Objektive der Contax 645 AF angeschlossen werden.
2001
Die Contax T3 wird Nachfolger der Contax T2.
2002
Nach langer Wartezeit erfolgt im April 2002 die Vorstellung der Contax N Digital. Die N Digital ist die erste digitale Kleinbild-Spiegelreflexkamera mit Vollformatsensor. Zur Photokina 2002 stellt Kyocera die TVS Digital vor und im November 2002 erfolgt die Ankündigung der Contax RXII, die die Contax RX ablösen wird.

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