
Beurteilung und Beschreibung wurden von Heinrich Peter Schmitz geliefert. Eine etwas ausführlichere Version ist unter 167MT-Lang zu finden.
Die CONTAX 167 MT kam 1986 auf den Markt, zwei Jahre nach Einführung der MM (Multi-Mode)-Funktion an ZEISS T*-Objektiven, die ab der CONTAX 159 MM benötigt wurden, um die üppigen Programmautomatiken überhaupt benutzen zu können.
Die 167 MT war die erste Kamera der Welt , die eine Belichtungsreihenautomatik für AV und Programmautomatik zur Verfügung stellte. Yashica, damals schon Kyocera, nannte sie ABC (Automatic Bracketing Controlxi). Dieser Fortschritt wurde vor allem von Dia-Fotografen sehr begrüßt. Hatten die Semi-Profis doch schon immer mit einer Belichtungsreihe gearbeitet, wenn es mal wirklich drauf an kam..., so konnte man jetzt einfach seinen Unter-oder Überlichtungsfaktor an einem gut zu findenden Knopf einstellen und drei mal auslösen..., das bessere Bild war kein Zufall mehr, auch, wenn es mal schneller gehen musste.
Darüber hinaus war der damals auch als Novum anzusehende LCD-Monitor, in Deutschland ironisch "Mäusekino" genannt, zwar, wie sich in der Praxis heraustellte, ebenso ein wirklicher Bedienungsfortschritt, doch wurde er von Publikum nicht sofort angenommen. Heute verfügt jede moderne SLR über dieses Feature.
Mit ihren Funktionen und ihrem Handling liegt die Contax 167MT Vergleich immer noch mit vorne, wenn es um manuelle SLR-Systeme geht, allerding von der Wertigkeit und Preissegmentierung weit unterhalb ihrer Edel-Schwestern - allen voran der RTS III. Die 167 MT ermöglicht allerdings dafür einen preiswerten, dennoch angemessenen, weil technisch perfekten Anschluss an eines der besten KB-Objektiv-Programme der Welt: Dem CARL ZEISS T*- Objektiv-Programm!
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